Balkanhalbinsel

Bratislava ist die Hauptstadt der Slowakei.

Budapest ist die Hauptstadt von Ungarn.

Belgrad ist die Hauptstadt von Serbien.

Sofia ist die Hauptstadt von Bulgarien.

Skopje ist die Hauptstadt von Mazedonien.

Auf meiner Wochenendreise durch die Balkanstaaten nach Griechenland und zurück, übernachtete ich in der Stadt Elbasan in Albanien im "UNIVERS-Hotel".

Tirana ist die Hauptstadt von Albanien.

Der Weg von Albanien nach Bosnien und Herzegowina führt durch das kleine Land Motenegro.

Auf einer einsamen Landstraße, weit entfernt von einer Ortschaft, sah ich plötzlich einen brennenden Bus.

Hier gab es einige Schaulustige, aber dort kam keine Feuerwehr zum Löschen. Der Bus brannte einfach aus.

Das Land selbst ist auf seine karge Art landschaftlich schön und die Straßen und Brücken führen mitten hindurch.

Sarajevo ist die Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina.

Zagreb ist die Hauptstadt von Kroatien.

Ljubljana ist die Hauptstadt von Slowenien.

Wenn man von Slowenien über die Autobahn nach Österreich fährt, dann sieht man diese auffälligen Hinweisschilder, um Falschfahrten zu verhindern.



Hansestädte - Baltikum

Bevor die Reise richtig los gehen soll, haben wir uns zuvor bei einer Tagestour kennen gelernt.

Mein Weg führte mich am Vortag über die Oder und weiter an Stettin vorbei nach Norden bis zur Doppel-Insel Wollin/Usedom nach Wollin, wo eine neue Brücke gebaut wurde und dann bis nach Swienemünde. Dort setzte ich mit der Stadtfähre über. Diese innerstätische Fährfacht war sogar kostenlos. Die Weiterfahrt, am polnischen Grenzer war problemlos, aber nach Deutschland zum Seebad Ahlbeck wurde mir dann von einem deutschen Grenzer verwehrt. Er ließ mich als Motorradfahrer nicht einreisen, da es sich auf deutscher Seite um einen Übergang für Fußgänger und Radfahrer handelte. Ich durfte nicht einmal mein Motorrad die 3 Meter entlang der Straße hinüberschieben. Es blieb mir nichts anderes übrig den langen Weg zurück um das Oderhaff wieder anzutreten.

Bevor die gemeinsame Tour begann, trafen wir uns in Mecklenburg-Vorpommern, bauten unsere Zelte auf und erst am nächsten Tag ging es gemeinsam über die Grenze nach Polen.

Dann ging es an der Ostseeküste weiter ostwärts bis nach Kolberg, wo wir die erste Nacht in Polen auf dem Campingplatz verbrachten.

Dort in der Festung spielte am Abend eine Liveband.

 

Am nächsten Tag ging es zur Burg Rehden, oder besser gesagt Burgruine. Aber auch als Ruine ist es noch ein beeindruckendes Bauwerk.

Auf unserem weiteren Weg lag östlich von Danzig die Marienburg. Einst die stolzeste Burg des Deutschen Reiches, heute die prächtigste Burg Polens.

 

Die Polnisch-Russische Grenze zu überwinden, stellte sich sehr Zeitintensiv dar. Wir konnten mit unseren Motorrädern zwar an die wartenden Auto und LKW-Kolonnen vorbei fahren, aber der aufwändige Papierkram der Grenzformalitäten hat und Stunden gekostet. Als fast die kontrolle schon erledigt schien, fanden die russischen Grenzer noch einen Mangel bei den Motorrädern. Es fehlte das Kennzeichen "D" . Ich hatte kurioserweise Glück, obwohl ich nur einen Spaßaufkleber-Kennzeichen-D von den Prinzen hatte. Ich brauchte keinen überteuerten Aufkleber an der Grenze zu kaufen.

Nachdem wir endlich weiter fahren durften ging es schnell bis nach Kaliningrad, dem damaligen Königsberg.

Wir tauschten bei einer Bank Euros in Rubel und fuhren gleich weiter zu unserem "Tourist"-Hotel. Die Motorräder konnten wir auf dem abgeschlossenen und bewachten Hotelparkplatz abstellen.

Am Nachmittag erkundeten wir noch fußläufig die Stadt und fanden einen kleinen Laden, bewacht von einer Katze, mit großer Auswahl an Wodkaflaschen. Später kamen wir noch an eine Markthalle vorbei und am Abend ließen wir den Tag gemütlich bei einem Bier ausklingen. Als Touristen bekamen wir im Lokal auch gleich geselligen Anschluss. Trotz der Sprachprobleme war eine einfache und lustige Verständigung irgendwie möglich.

Am darauf folgenden Tag Erkundeten wir die Stadt Kaliningrad mit dem Motorrad. Dabei konnten wir die kombinierte Eisenbahn- und KFZ-Hubbrücke besichtigen und befahren. Dieses alte technische Meisterwerk ist noch voll funktionstüchtig.

An diesem Tag konnten wir nicht nur einen architektonisch gescheiterten Büro-Betonklotz sondern auch den Königsberger Dom sehen.

Aber plötzlich bemerkten wir eine Menschenansammlung und darauf eine große Parade mit viel Fahnen.  Bei dieser Parade war auch der hiesige Motorradklub "MC Westmotors Königsberg" mit vielen Motorrädern dabei. Es fanden sich auch einige sonderbare Eigenkonstruktionen darunter.

Als die Reise weiter ging, suchten wir erst einmal eine Tankstelle. Diese fanden wir am Ortsrand von Kaliningrad.

An einigen Ostseestränden war nicht nur ein herlicher Sandstrand vorhanden, es gab auch  Bereiche am Strand wo intensiv nach Bernstein gesucht wurde.

Heute war unser Ziel, über die "Kurische Nehrung", nach Litauen zu fahren. Dabei kamen wir an den höchsten Sanddühnen an der Ostsee vorbei. Der Grenzübergang von Russland nach Litauen war nicht so nervenaufreibend und befand sich noch auf der Landzunge der kurischen Nehrung. Am Ende der Landzunge konnten wir mit einer kurzen Fährfahrt zum Festland übersetzen.

In Litauen steuerten wir für die nächste Übernachtung einen Campingplatz mit Blick zur Ostsee an. Dort gab es auch eine kleine Bar, wo wir uns mit Getränken versorgen konnten..

Ein Tagesausflug nach Torku war mit der Fähre von Estland nach Finnland und zurück möglich. Die 344 Kilometer waren bei besten Wetter und der Speetfähren kein Problem.

Als wir in Tallinn waren haben wir auch den Fernsehturm nicht nur von unten besichtigt.

Der große Wasserfall dee Flusses Keila befindet sich östlich von Tallinn.

Das gelbe Schild bedeutete für uns, dass wir eine große Umleitung fahren mussten.

Aber zum Campingplatz haben wir noch rechtzeitig gefunden. Wir hatten in Ruhe und im Sonnenschein die Zelte aufbauen können.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Kaunas und besichtigten die Burg.

Die Überreste der Wolfsschanze können besichtigt werden. Die Wolfsschanze war der Tarnname für ein militärisches Lagezentrum des Führungsstabes der deutschen Wehrmacht und eines der Führerhauptquartiere während des Zweiten Weltkrieges in der Nähe von Rastenburg.

Im näheren Revier befindet sich der Masurische Kanal. Der Masurische Kanal ist eine 50,4 Kilometer lange, nicht fertiggestellte künstliche Wasserstraße, die in Ostpreußen eine schiffbare Verbindung zwischen der Masurischen Seenplatte und der Ostsee bei Königsberg herstellen sollte.

Der Oberländische Kanal bei Elbing in Polen ist eine Wasserstraße wo auch die Schiffe über Seilwinde per Schienentransport einen Höhenunterschied meistern.

Die Tour führte uns quer durch Polen, bis zur polnischen Hauptstadt nach Warschau.

Krakau war für uns die letzte Etappe in Polen. Diese Stadt ist immer ein Besuch wert.

Die Tour ging dann noch über Breslau und wieder zurück nach Deutschland.