Island / Motorradrundreise 2001

Meine Motorradreise führte am ersten Reisetag von München nach Calbe und am zweiten Reisetag über den Landweg nach Oslo. Weiter ging es am dritten Reisetag weiter durch den längsten Straßentunnel der Welt nach Aurland und am vierten Reisetag fuhr ich noch eine kleine Etappe nach Bergen, wo die Fähre Richtung Island abfährt.

Fähre von Bergen über die Färöer-Inseln nach Island. Beim Auslaufen, zum Abschied von Bergen spielte die Kapelle auf. Es gab ein Zwischenhalt auf den Färöer-Inseln. Dort sind viele Dächer der Häuser begrünt. Dann endlich nach vielen Stunden der Überfahrt Land in Sicht, die Berge von Island sind gut am Horizont zu erkennen.

Ankunft auf Island und weiterfahrt nach Höfen zum Campingplatz. Der erste Tagesausflug ging dann hinauf zum größten Gletscher Europas, den Vatnajökull.

Das Kalben des Gletschers ist ein beeindruckendes Erlebnis. Es sind unterschiedliche Farbschattierungen des Eises, von dunkelblau bis weiß, zu erkennen. Dann geht es weiter auf der Ringstraße Nummer 1 zur Hauptstadt Reykjavik. Dort angekommen fällt gleich die Kirche mit dem besonderen Baustil auf. Ein Aufstieg im Turm geht sehr schnell und bequem mit dem Aufzug. Oben angekommen, ist man vom Ausblick über die Stadt überwältigt. Bei Straßenbauarbeiten ist die Warmwasser-Gehwegheizung erkennbar.

Ausflug zu den Geisieren, zu den Wasserfällen, Wasserkraftwerken und nach Pingvellir. Dort ist die Teilung zwischen Europa und Amerika augenscheinlich.

Ein schneller Besuch in der Motorradwerkstatt war notwendig, da der Endschalter vom Seitenständer eine Macke hatte. Am nächsten Tag ging der Ausflug zur "Blauen Lagune" und weiter bis zum Leuchtturm. Vor Reykjawik ist auch ein Besuch im Wasserwerk mit der Gaststätte und deren Panoramablick sehenswert.

Die Rundreise geht weiter im Uhrzeigersinn durch Tunnel bis nach Isafördur.

Besichtigung eines Wasserkraftwerks, welches sich untertage versteckt im Berg befindet.

Auf dem Weg, im Norden von Island, findet sich auch dieser Westernsaloon.

Die Rundreise geht weiter Richtung Akureyei. Einige Kilometer südlich von Akureyri findet man dieses  farbenfrohe Knusperhäuschen, in dem es eine vielzahl von Weihnachtsartikeln gibt.

Auf der nächsten Etappe geht es Richtung Myvatn, dem sogenannten "Mückensee". Unweit vom Campingplatz befindet sich ein "Kuhstall-Kaffee", in dem die frisch gemolkende Milch sichtbar in Glasröhren bis ins Lokal fließt. Das ist schon ein besonderes Ereignis dort am Innenfenster zu sitzen, mit frischer Milch und prima Kuchen, und dabei die Kälbchen im Stall zu beobachten.

Sichtbare Naturgewalten, in diesen geologisch interessanten Landschaften, nord-östlich von Myvatn.

Erst eine Besichtigung in einem Geothermiekraftwerk und dann ein Tagesausflug zum großen Wasserfall, dem Dettivoss.

Ein Besuch im Waal-Museum von Husavik ist sehr interessant. Im Hafen kann gleich anschließend ein Bootsausflug gemacht werden, um lebende Waale zu suchen. Gesehen habe ich nur Delphine.

Bei der Rücktour zum "Myvatn-See" kommt nan auf der westlichen Seite an einen weiteren Wasserfall vorbei. Dort wo die Hinweistafel zum Wasserfall steht, ist ein kleines Kaffeehäuschen, wo man leckeren Kuchen und guten Kaffee bekommt.

Dieser Tagesausflug führte mich zu einem Museumsdorf und anschließend besichtigte ich noch "Kunst" in einem unterirdischen Wasserkraftwerk.

Im "Jökulsárgljúfur Nationalpark" findet sich nicht nur der große "Dettifoss-Wasserfal", sondern auch eine besonders vulkanisch geprägte Landschaft.

Eine Wanderung zum und auf dem großen Explosionskrater Hverfjall am Mývatn, dem Mückensee im Norden Islands, ist ein großartiges Erlebnis.

Bei der letzten Etappe geht es nochmals über bergiges Gebiet, wo Wollgraswiesen ihre weiße Pracht zur Schau stellen. Zielort ist der Fährhafen in Seyðisfjörður.

Die Fährfahrt geht diesmal von Island, mit Zwischenhalt auf den Färöerinseln, nach Dänemark. Die Überfahrt erfolgt bei ruhiger See und verläuft nicht so stürmisch wie bei der Hinfahrt zwischen Norwegen und Island.